Am 20. Februar 2025 begab sich die Klasse 7S2 mit Prof. Teynor-Bark und Prof. Scheweder auf eine besondere Exkursion nach Wien, um die faszinierende Welt der Wahrnehmungspsychologie zu erkunden. Auf dem Programm standen zwei außergewöhnliche Erlebnisse: der Besuch des Museums der Illusionen und die Teilnahme am Dialog im Dunkeln.

Im Museum der Illusionen wurden die Schüler:innen herausgefordert, ihrer eigenen Wahrnehmung zu misstrauen. Ob im Spiegelsaal, im schiefen Raum oder auf dem Stuhl der Illusionen – überall wurden ihre Sinne auf die Probe gestellt. Zahlreiche interaktive Attraktionen, Rätselspiele und Fotostationen luden dazu ein, sich mit der Funktionsweise des Gehirns auseinanderzusetzen. Besonders beeindruckt zeigte sich die Klasse von den optischen Täuschungen, die verdeutlichten, wie leicht das menschliche Gehirn beeinflussbar ist.

Ein völlig anderer, aber ebenso eindrucksvoller Teil der Exkursion war der Dialog im Dunkeln. In absoluter Finsternis führten blinde Guides die Schüler:innen durch verschiedene Alltagssituationen. Mit einem Blindenstock ausgestattet, ertasteten, hörten, rochen und schmeckten sie ihre Umgebung auf völlig neue Weise. Der fehlende Sehsinn schärfte ihre Wahrnehmung für Geräusche, Gerüche und Berührungen.

Diese Erfahrungen eröffneten den Schüler:innen neue Perspektiven auf die Komplexität der menschlichen Wahrnehmung. Die Exkursion machte deutlich, wie sehr unsere Sinne unsere Realität formen – und wie spannend es sein kann, die Welt aus einer anderen Perspektive zu erleben.